Bumble vs Tinder: Vergleich der führenden Online-Dating-Apps

Wenn es um Online-Dating via Android oder iOS geht, sind Tinder und Bumble zweifelsohne zwei der größten Anwärter auf die beliebtesten Dating-Apps auf dem Markt. Viele Leute nutzen beide Apps gern, um neue Leute kennenzulernen – aber was passiert, wenn du nur eine von beiden nutzen willst?

Aus diesem Grund vergleichen wir diese zwei Giganten, um die App zu finden, die am besten zu dir passt. Lies weiter, um herauszufinden, wie diese beiden Apps zusammenpassen, um dir einen Top-Matchmaking-Service zu bieten!

Illustration von zwei ineinander verschlungenen Armen, die Handys in der Hand halten

Bumble und Tinder

Bevor wir mit dem Vergleich dieser Dating-Dienste beginnen, ist hier ein Überblick darüber, wofür die Plattformen am bekanntesten sind:

Tinder

Tinder ist eine der ersten Dating-Apps, die auf der ganzen Welt für das Rechts-Swipen bekannt wurde. Es hat die Art und Weise revolutioniert, wie die Branche an benutzerfreundliche Dienste herangeht und gab den Menschen letztendlich einen neuen Standard dafür, wie schnell man zusammenfinden kann.

Tinder wird am besten in städtischen Gebieten wie New York City, London oder Berlin genutzt, da es ein ortsbezogener Dienst ist. Da jedoch immer mehr Funktionen hinzugefügt werden, um die Art und Weise wie sich Nutzer kennenlernen zu erweitern, bleibt Tinder eine Anlaufstelle für Menschen auf der ganzen Welt.

Bumble

Bumble entstand als Antwort auf die Art und Weise, wie Männer auf Apps wie Tinder ein Date initiieren. Bumble weist viele Merkmale seines Konkurrenten auf, mit dem Unterschied, dass hier Frauen den ersten Schritt mit potenziellen Matches wagen.

Das hat Männer dazu gebracht, härter für Dates zu arbeiten und bedeutet, dass es besser als Plattform für langfristige Beziehungen funktioniert. Auch in Sachen Innovation ist Bumble nicht zu übertreffen, da ständig neue Features und Events auf der App eingeführt werden.

Das beinhaltet sogar die Eröffnung des ersten Dating-App-Restaurants exklusiv für Dater!

Vektor Grafik einer Person die auf ihrem Smartphone mit einer Frau flirtet

Bumble vs. Tinder FAQ

Bevor wir ins Detail gehen, hier ein paar häufig gestellte Fragen zu den beiden Apps:

Ist Bumble besser als Tinder?

Das hängt davon ab, wonach du suchst. Wenn du nur Gelegenheitssex willst, ist Tinder besser. Wenn du die Option auf Gelegenheitssex oder etwas Besseres suchst, oder sogar nur Freundschaft willst, ist Bumble die bessere Option.

Ist Bumble eine Verkupplungs-App?

Nicht wirklich. Es gibt die Möglichkeit mit Bumble Kontakte zu knüpfen, aber im Allgemeinen wird Bumble nicht dafür genutzt.

Ist Tinder oder Bumble besser für Männer?

Das hängt wirklich davon ab, was du willst. Insgesamt denken wir, dass Bumble einfach besser ist, weil die Qualität deiner Dates viel höher ist. Wenn du einfach nur unverbindlichen Sex willst, dann ist Tinder besser für dich geeignet.

Ist Bumble gut für Männer?

Ja, aber du brauchst ein gutes Aussehen und ein anständiges Profil, um hier mehr Erfolg zu haben, da Frauen den Kontakt initiieren. Einige Männer haben sogar sehr großen Erfolg auf der App.

Bumble gilt als eine feministische Dating-App. Aber ist sie wirklich sicherer für Frauen? Wir haben den Test gemacht!

Anmeldung und allgemeine Nutzung

Zunächst einmal ist die Anmeldung und die tatsächliche Nutzung dieser Dienste einer der wichtigsten Faktoren, wenn es um die Entscheidung geht, welche du ausprobieren möchtest.

Glücklicherweise ist es auf beiden Apps einfach dich zu registrieren. Es gibt nichts Kompliziertes an diesem Prozess. Als Reaktion auf Fake-Profile bitten dich beide Dienste, dich mit einer Identitätsüberprüfung anzumelden. Das bedeutet, dass du deine Telefonnummer bei Tinder und deinen Facebook-Account bei Bumble angeben musst.

Beide sind außerdem einfach zu bedienen. Sie matchen dich mit Mitgliedern basierend auf gemeinsamen Interessen, Standort und mehr. Du wischst nach rechts oder links, um mit dem angezeigten Single zu matchen oder diesen zu überspringen.

Mit anderen Nutzern Nachrichten austauschen

Messaging auf Dating-Apps ist nun mal das, was es ist: ein reines Glücksspiel. Du bekommst sowohl die Guten, als auch die Schlechten und die Hässlichen.

Um das abzumildern, lässt Bumble lediglich Frauen zuerst Männer anschreiben. Das Ergebnis ist, dass die Nutzer tendenziell etwas gebildeter und sogar karriereorientierter sind. Außerdem geben sich Männer mehr Mühe, weil es für sie nicht so einfach ist, Frauen zu finden.

Bei Tinder können entweder Männer oder Frauen zuerst eine Nachricht senden. Das öffnet die Schleusen für alle Arten von Nachrichten – von kurzen, anzüglichen Sexts bis hin zu kompletten Unterhaltungen. Es ist wirklich ein Glücksspiel.

Illustration einer Hand, die ein Telefon hält auf dem eine Herznachricht ankommt

Allgemeine Qualität der Profile

Kurz gesagt, Tinder hat eine große Bandbreite an Nutzern mit guten und schlechten Profilen, während die Profile auf Bumble im Allgemeinen von höherer Qualität sind. Die Profilbilder sind in der Regel ähnlich, obwohl du auf Tinder mehr ü18 Bilder finden wirst als auf Bumble.

Es sollte beachtet werden, dass Bumble dir erlaubt, „von Facebook auszufüllen“, wenn du deine Daten und Fotos nicht manuell eingeben möchtest. Das kann bedeuten, dass die Gesamtqualität der Profile automatisch höher ist, da lediglich Infos aus den sozialen Medien verwendet werden.

Tinder verlangt nicht wirklich viel mehr als deine grundlegende Anmeldung und Fotos, also kannst du wirklich einfach loslegen. Das funktioniert, wenn du schnell loslegen willst – deine Profilqualität wird jedoch darunter leiden. Letztendlich kannst du, wenn du willst, dein Profil in beiden Apps zu einem späteren Zeitpunkt weiter ausschmücken – obwohl das nur wenige tun.

Was man (grob) von der Qualität der Nutzer erwarten kann

Wenn du eine Plattform nutzt, die so schnell und einfach zu benutzen ist wie Tinder, gepaart mit der schieren Anzahl der dort aktiven Nutzer (die Seite gibt etwa 2 Milliarden Aufrufe pro Tag an), ist es unvermeidlich, dass die Qualität der Nutzer in der Summe weniger als ideal ist.

Das gilt vor allem dann, wenn der Arbeitsaufwand, um ein Match zu initiieren und in Gang zu bringen, so gut wie null ist. Der Algorithmus wird schließlich weitgehend dem Nutzer überlassen. Das kann bedeuten, dass man eine Menge Zeit damit verbringt, sich durch unpassende Mitglieder durchzuwühlen.

Auf der anderen Seite gibt es Bumble, das sich einer etwas geringeren Beliebtheit erfreut und auf eine bestimmte Gruppe ausgerichtet ist. Im Durchschnitt sind die meisten Nutzer hier eher College-gebildet, attraktiv und höflich. Du hast weniger Optionen, aber diese sind von höherer Qualität.

Das bedeutet, dass du weniger Zeit zum Swipen aufwenden musst. Außerdem können weniger Betrüger die Plattform nutzen, da Frauen den ersten Schritt machen und die Konkurrenz weniger skrupellos ist.

Vektor Grafik von einer Person die mit einem Typen über ihr Telefon flirtet

Sicherheit für Männer und Frauen

Kein Dienst ist komplett sicher für seine Nutzer. Beide Apps haben jedoch Anstrengungen unternommen, um ihren Service dahingehend zu verbessern, wie sie Scammer und gefährliche Dater herausfiltern. Tinder ist sogar dabei, eine Funktion zur Hintergrundprüfung zu entwickeln, mit der du sehen kannst, ob dein Match ungefährlich ist.

Am Ende gewinnt aber Bumble. Es ist generell sicherer für Frauen, da hier Frauen den Kontakt initiieren. Darüber hinaus hat die App sich bemüht, Body-Shaming zu verbieten und eine sicherere Umgebung für ihre Nutzer zu schaffen.

Attraktivität von Premium-Mitgliedschaften und kostenpflichtigen Sonderfunktionen

Wenn es um diese Apps geht, bekommst das, wofür du bezahlst – auch wenn die kostenlosen Funktionen bereits sehr gut sind:

Tinder

Es gibt zwei Premium-Mitgliedschaften – Tinder Plus und Tinder Gold.

Mit Plus bekommst du:

  • Unbegrenzte Likes (diese sind für kostenlose Nutzer begrenzt)
  • Unbegrenztes Zurückspulen (mach den Swipe rückgängig, wenn du willst)
  • Einen kostenlosen Boost pro Monat, damit dein Profil mehr Mitglieder erreicht
  • Keine Werbung
  • Ändere deinen Standort
  • Voller Zugang zu Tinder Picks
  • Swipe mit jedem auf der ganzen Welt
  • Video-Funktionalität

Gold fügt hinzu:

  • Sehen, wer dich bereits geliked hat
  • Zugang zu einer kuratierten Liste von Top Picks

Plus und Gold kosten rund 19,99 $ bzw. 29,99 $ pro Monat. Du kannst jedoch mit einer längeren Mitgliedschaft Geld sparen. Du kannst auch Boosts für $3,99 und Super Likes für $4,99 im Fünferpack kaufen. Beide werden billiger, je mehr du kaufst.

Bumble Boost

Hier gibt es nur ein Premium-Abo, das bei $24,99 beginnt und bei längerer Dauer günstiger wird.

Boost bietet:

Eine einwöchige Testphase kostet $8,99, obwohl es mehr Sinn macht, den 1-Monats-Plan zu testen. Du kannst auch Bumble Coins für $1,99 kaufen, mit denen du SuperSwipe-Profile nutzen kannst, um der Person sofort mitzuteilen, dass du an ihr interessiert bist.

Vektor Grafik von einer Person, die eine Frau auf ihrem Smartphone-Bildschirm anschaut

LGBTQ+-Freundlichkeit

Tinder hat wegen des Mangels an inklusiven Dating-Optionen und Schwierigkeiten beim Matching viele Beschwerden von der LGBTQ+-Community erhalten. Bei Bumble gibt es viel mehr Auswahl für das Geschlecht mit dem du dich identifizierst und welches du gerne daten würdest.

Dazu gehören Optionen wie Trans-Identitäten, gender-fluid, gender-non-conforming, gender-questioning, Hijra und two-spirit, um nur einige zu nennen. Du kannst auch deine Absichten für die Nutzung des Dienstes angeben, egal ob es darum geht sich zu verabreden, Freunde zu finden oder Leute in einer Community zu treffen.

Das Verhältnis von Männern zu Frauen

Tinder hat eine unglaubliche Anzahl von Nutzern auf der ganzen Welt, aber trotzdem sind die Männer auf der App 2 zu 1 in der Überzahl gegenüber den Frauen. Das ist bei den meisten Dating-Diensten ziemlich normal – bei Bumble ist das Verhältnis jedoch eher ausgeglichen.

Welche App ist besser für Beziehungen, Bekanntschaften und Freundschaften?

Wenn du auf der Suche nach zwanglosem, unverbindlichem Sex bist, dann ist Tinder die bessere Wahl.

Ein Teil des Grundes dafür ist einfach das Gesetz der Zahlen. Die Nutzerbasis ist hier so groß und die App so einfach zu bedienen, was zu deinen Gunsten funktioniert. Kombiniere das mit Leuten, die nach dem Rausch des Matchings und der oberflächlichen Annäherung suchen und du wirst bestimmt einen Treffer landen.

Das sind alles großartige Qualitäten für einen Service, der sich selbst als ungezwungen verkauft. Schließlich wählst du auf der Basis von Aussehen und einem schnellen Blick, nicht auf der Basis von etwas Tieferem. Diese Voraussetzungen passen hervorragend mit der Abschlepp-Mentalität zusammen.

Wenn es um bessere Chancen auf eine dauerhafte Beziehung oder sogar Freundschaft geht, gewinnt Bumble ganz klar. Du kannst dich auch hier zwanglos verabreden, aber es gibt mehr Flexibilität. Schließlich reicht es nicht aus, nur die erste Nachricht zu senden, denn die Matches werden nach 24 Stunden gelöscht, wenn sich niemand meldet.

Potenzielle Partner werden unweigerlich ein bisschen mehr Arbeit erfordern, und das weiß jeder. Mehr Aufwand bedeutet ein tieferes Interesse und, wenn du eine echte Beziehung willst, eine bessere Chance auf etwas, das mehr ist als nur ein One-Night-Stand.

Fazit

Wenn du nur auf der Suche nach schnellem und einfachem Sex bist, wird dir Tinder auf lange Sicht wahrscheinlich mehr Erfolg bringen. Allerdings ist die Qualität deiner Matches und deiner Dating-Optionen bei Bumble einfach von höherem Kaliber.

Es kommt auf deine Vorlieben an und auf die Menge an Arbeit, die du bereit bist zu investieren, um jemanden kennenzulernen. Unsere Stimme geht am Ende an Bumble, aufgrund der besseren Matches, der besseren LGBTQ+ Freundlichkeit und der insgesamt reibungsloseren Erfahrung.

Alternativen zum Ausprobieren

Wenn du mit keiner der beiden Optionen zufrieden bist, dann können wir dir einige Alternativen empfehlen. Die erste ist Hinge, eine aufstrebende App, die sich selbst als ein Service verkauft, den du so schnell wie möglich löschen sollst. Das bedeutet, dass sie wirklich wollen, dass du einen Seelenverwandten findest!

Natürlich bedeutet das auch, dass die App nur auf ernsthafte Beziehungen ausgerichtet ist, also erwarte nicht, dass du hier jemanden für einen Quickie triffst.

Wenn du offener für Dating-Seiten bist, dann ist OkCupid auch ein ausgezeichneter Service, den du ausprobieren solltest. Die Plattform ist auch mehr auf sinnvolle Beziehungen ausgerichtet, was du im Hinterkopf behalten solltest, wenn du sie ausprobierst. Sie bietet allerdings auch Funktionen für unterwegs an.

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